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Monotypie mit der Geldruckplatte

Seit letztes Jahr Weihnachten bin ich stolze Besitzerin einer Geldruckplatte und bin von dieser Art des Druckens hellauf begeistert. Es ist einfach, überraschend und total faszinierend. 

Gerade jetzt, wo es wieder wärmer wird, sammle ich auf meinen Streifzügen allerlei Naturschätze an Gräsern, Blüten, Blättern, Federn, … und verwandle sie mit der Geldruckplatte in kleine Kunstwerke.

Die Geldruckplatte läßt sich gut selbst herstellen, und ich habe mit dem Rezept von gute Erfahrungen gemacht.

Die Gelmasse gieße ich gerne auch in eine runde Kuchenform. Damit läßt sie sich auch super verstauen und transportieren.

Nach einer gewissen Zeit wird die Platte spröde, und es sammeln sich Farbreste in den Poren. Dann zerkleinere und erhitze ich die Platte, gieße die Flüssigkeit durch ein Sieb und mache mir eine neue. Meine letzte Platte hat das 4 Mal mitgemacht, bevor ich sie dann entsorgt habe.

Vom Papier her fahre ich mit Tonpapier und Druckerpapier sehr gut. Japanpapiere und Butterbrotpapier sind auch super. Es geht vieles – zu dünn sollte es nicht sein und eine gewisse Reißfestigkeit aufweisen.

Hier nun ein paar Inspirationen und Ideen. Du findest im Internet eine ganze Menge wunderbarer Tutorials. Geh auf die Suche und probiere Dich aus. Es macht so viel Spaß.

 

Da das Drucken sehr experimentell für mich ist, fallen auch Drucke an, die ich nicht als Bild an sich behalten möchte. Aus diesen Papieren fertige ich dann Briefumschläge, kleine Papiertüten, Heftumschläge, Geschenkpapier oder Collagen an.

Soweit erst mal. Jetzt wünsche ich Dir super viel Spaß beim Drucken und Staunen.